Chile

Sonntag, 10. Mai 2015



Hallihallo ihr Lieben!

Damit der Eindruck nicht entsteht, dass ich hier nur am Reisen bin, mal ein kleines Update zu meiner Arbeit in der Sala Cuna.


Seit dem neuen Halbjahr arbeite ich nun in der ganzen kleinen Gruppe. Jeden Morgen erwarten mich nun Babies und Kleinkinder im Alter von 4 Monaten bis 1 ½ Jahren. Es ist eine sehr neue Erfahrung für mich und ich bin manchmal immer noch überfordert, wenn die 4 Monate alte Franciska in meinen Armen gar nicht mehr aufhören will zu weinen, oder plötzlich alle sitzenden Kleinkinder der Reihe nach Umfallen weil ihnen noch der Gleichgewichtssinn fehlt. Zu Beginn war ich sehr skeptisch ob ich das alles schaffe, ob ich nicht womöglich aus Versehen ein Kind fallen lasse oder irgendwas falsch mache. Doch mittlerweile bin unglaublich glücklich mit meiner Arbeit. Mir stehen nicht selten die Tränen in den Augen, wenn wieder eins unserer Kleinen den ersten Schritt gemacht hat, und es dann unsicher auf dich zuwackelt, wenn dir morgens in der Türe freudige kleine Kinderarme entgegengestreckt werden und du merkst, dass du doch vielleicht ein bisschen das Herz des Kindes erobert hast. Es ist unheimlich schön und bereichernd den Babies beim wachsen und groß werden zu zuschauen und jede winzige Entwicklung mit zu erleben, mit dem Wissen, dass die Sala cuna ihnen 9 Stunden am Tag ein sicheres Umfeld bietet, in welchem sie sich wohl fühlen. 
Hier ein paar Bilder aus meinem Arbeitsalltag. Zum fotografieren komme ich leider viel zu selten, denn bei 18 Babies habe ich wortwörtlich immer alle Hände voll zu tun! 
Ihr müsst euch alleine das Szenario während dem Mittagessen vorstellen, Franzi füttert gleichzeitig 4 Kinder, eins davon auf dem Schoß, mindestens eins am heulen, eins am " wie oft kann ich meine Hände in den Brei tauchen ohne dass es die Franzi bemerkt" Spiel spielen... und wenn es ganz toll läuft schläft mir eines im Stuhl mitten beim kauen ein. Meine Hose gleicht danach einem Schlachtfeld. Ich fühle mich nach diesem Jahr bereit, mindestens Drillinge groß zu ziehen.. 


Beim Verkleiden




meine kleine Franciska




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