Chile

Donnerstag, 12. März 2015

The final Countdown!



Tag 7

Nach einer unglaublich entspannenden und angenehmen Nacht auf dem Flughafen ( NICHT ) schaffen wir es morgens um 7:00 Uhr mit viel Glück und ohne Reservierung in den ersten Bus vom Flughafen nach Puerto Natales.
Nach 4 Stunden Fahrt kommen wir in Puerto Natales an. Dieses Städtchen ist Ausgangspunkt für alle Touren in den Torres del Paine. Hauptsächlich leben die Menschen hier vom Tourismus des Nationalparks und es gibt unendlich viele Outdoorgeschäfte, gute Restaurants, Bars, Cafés und Hostals.
Blauer Himmel und ein wunderschönes Panorama empfangen uns an diesem Morgen. Das Hostal haben wir schnell gefunden und den Tag verbringen wir damit, noch die letzten Dinge zu erledigen. Ein Zelt muss gemietet , die Rucksäcke gepackt und der Bus für den nächsten Morgen reserviert werden. Abends fallen wir totmüde ins Bett uuuuuund Aufregund steigt.



Tag 8 

Gewicht des Rucksacks: 16 kg, Wetter: leichter Nieselregen, PERO con mucha buena ondaaa!

Im Bus fahren wir etwa 3 1/2 Stunden in den National Park über die Routa "fin del Mundo", also die Autobahn am Ende der Welt. Landschaftlich schon hier sehr beeindruckend. Angekommen, müssen wir erst einmal 3874092840238 Formulare ausfüllen und ein Video zu den Verhaltensregeln im Park anschauen. Vor ein paar Jahren gab es einen riesen großes Feuer im Torres del Paine, ausgelöst durch einen Touristen, welches mehrere quadratkilometer dieses Parkes zerstört hat! Die Folgen, wenn dich ein Ranger nur mit einem Streichholz in der Hand erwischt, kannst du mit einer Haftsstrafe bis zu 5 Jahren und Geldstrafen im 100.000 Bereich rechnen!

Vorne Weg, was sind eigentlich die Möglichkeiten, was macht man in diesem Park und warum um alles in der Welt trage ich 16 kilo mit mir herum:
Man trifft 3 Arten von Gruppen in diesem Park
- die hardcore Wanderer, die die " O-Tour" machen, welche so ca. 7-8 Tage dauert
- die normalen Menschen, die das W-Wandern, für welches man so 5-6 Tage einplant
- die 5 Sterne Touris, die sich überall hinkutschieren und bekochen lassen, und dafür einiges an Geld liegen lassen.

Was ich gemacht habe? Die W-TOUR. 5-Tage also 4 Nächte haben wir gebraucht. Auf dieser Karte sieht man unsere Route




Diesen Tag sind wir aufgrund des Wetters nur bis zur Hostería las Torres gelaufen und haben dort auf dem Campingplatz unser Zelt aufgeschlagen. Weil in Patagonien das Wetter ja immer verrückt spielt, hatten wir am Abend dann sogar noch blauen Himmel. Wir waren aber dann beide froh, am ersten Tag nur diese kurze Strecke gelaufen zu sein, denn an das Gepäck muss man sich erst einmal gewöhnen! Abends sind wir dann noch von unseren Nachbarn, einer organisierten Tour, zum 3 Gänge Menü eingeladen worden. Was eine sehr angenehme Alternative zu unserer Maggie Spargelcremesuppe war!






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